Unser Treffen brachte Erste Ergebnisse
Lehr- und Lernhaus
Ein Ort in dem Jugendliche "Theologie treiben". Begegnungen mit Lehrenden aus den Bereichen Theologie, Philosophie etc. Aber auch mit z.B. Künstlern und Wissenschaftlern, die sich den Fragen des Lebens auf ihre Art nähern. Ganz wichtig wären die Elemente "Kreativität" und vor allem "Dialog", also keine Vorträge sondern echtes gemeinsames Arbeiten in kleinen Gruppen, zu zweit.... Gerne auch interreligiös besetzte Gruppen. Akademische Gespräche, Bibel - lesen, Fragen stellen.
Mitmach-Aktion
Die ca. 30.000 jungen Besucher und - sagen wir mal - 20.000 Hamburger Jugendliche arbeiten für 2 Stunden an einem gemeinsamen Projekt. Das bedeutet 100.000 Arbeitsstunden. Was könnte man damit alles bewerkstelligen? Kindergärten und Schulen streichen, etwas bauen, etwas "aus dem Weg räumen", für Menschen da sein? Wir können uns dies als "die unmögliche Aktion" vorstellen, die in Hamburg etwas verändert, vielleicht sogar etwas Bleibendes bewirkt.
Bethaus
Ein Ort der Stille und des Gebetes, vielleicht in Kooperation mit Taizé oder anderen Kommunitäten. Ein Ort in dem u.U. auch Seelsorge angeboten wird und in dem einfach Ruhe und Atmosphäre zum Gebet herrscht.
Tor zur Welt
Als Einladende könnten neben den Lutherischen Gemeinden auch Jugendliche aus den - vielen und bunten - weiteren christlichen Gemeinden in Hamburg, vor allem aber auch der "Migranten"-Gemeinden, gewonnen werden. In einem multi-ökumenischen gemeinsamen Arbeiten könnte sich Hamburg als Ort der Freiheit und Vielfalt des Glaubens darstellen. ziel wäre es, sich selbst dazustellen udn das Verbindende des Leibes Christi zu erkennen. Internationale Jugendbegegnungen könnten mit den in Hamburg versammelten "internationalen" stattfinden. Ergänzt vielleicht durch Gäste aus den weltweiten Partnergemeinden.
Weltmeere
Rund um das Thema Elbe, Hafen und Meer könnten viele Inhaltliche Fragen bearbeitet werden:
- Klimawandels: Steigender Meeresspiegel und die Gefahren für die vielen KüstenbewohnerInnen und Hafenstädte weltweit
- Globalisierung und wirtschaftlichen Verwefungen, sowie die daraus resultierenden Fragen nach Gerechtigkeit:
- Wer findet wo Zuflucht? Wer kann sich welche Deiche leisten? Wer macht in der Krise Gewinn?
- Umweltschutz: Wer kümmert sich um eine Reinigung der Meere zum Erhalt der Nahrung?
1. Mai und Zentrum Jugend
Jedes Jahr ist das Schanzenviertel rund um den 1. Mai ein unruhiger Ort. Politische Proteste mischen sich mit Aktionen von nicht nur autonomen Jugendlichen. Gleichzeitig ist dieses Viertel wegen seiner Buntheit immer noch sehr attraktiv für Jugendliche. Dies muß bei der Suche nach einem Standort für Jugendliche bedacht werden. Eine "Auslagerung" auf freie Hafenflächen wie z.B. in Bremen erscheint uns nicht zweckmäßig. Die Jugend sollte eher in die Mitte (Planten und Blomen, Heiliggeistfeld, Altona, Fischmarkt) rücken.